Klangfarben

gemischter Chor Vahlde, Fintel


Berichte und Pressetexte
 
Auftritt der Revue vom 02.03.2012 aus der Rotenburger Kreiszeitung
 

Im Haake-Meyer: Abendprogramm aus Musik, Tanz und Schauspiel
Der Chor Klangfarben aus Vahlde/ Fintel versüßt den Zuschauern die Zeit

Das Kulturcafe Haake-Meyer bot seinen Gästen am Freitag ein Chorkonzert der etwas anderen Art.
Zu Gast war der Chor Klangfarben aus Vahlde/ Fintel, der unter der Leitung von Martina von Ahsen
und Choreografin Anni Ruhland dem Publikum mit einer Revue deutscher Schlager der 20er und
30er Jahre den Abend versüßte.
Eines der ersten Stücke brachte das Thema des Abends auf den Punkt:
Kann denn Liebe Sünde sein?

"Wir wollen das Schmachten, den Lebensstil der zwanziger Jahre heute Abend auf die Bühne bringen",
fasst Pressewartin Gabriele Krohn zusammen.
Und das ist dem Musicalchor nach mehr als einjährigen Proben hervorragend gelungen.
Die schauspielerischen Leistungen der Sänger, die zeitgetreuen Outfits und die zum Teil komischen
Szenen unterstrichen die Texte, die allesamt um dasselbe Thema kreisten. Mit überragender
stimmlicher Leistung und freizügigen Tanzbeiträgen verkörperte die Solistin Anne Cordes, gekleidet
mit Perlenkette und Ferderboa, auf der Bühne so ganz das selbstbewusste Frauenbild der Goldenen
Zwanziger. Den krönenden Abschluss nach diesem überzeugenden Chorauftritt lieferte das Lied
"Bel Ami", vorgetragen vom klassischen Chameur, der mit Frack, Zylinder und weißen Rosen die Damenwelt begeisterte.

 

Erfolg in Osterholz-Scharmbeck

Liebe kann ja so schön sein - Musicalauftritt von „Klangfarben" im Rathaus ein voller Erfolg

Von Wilhelm Schütte

OSTERHOLZ-SCHARMBECK. „Ich bin ja mal gespannt, was uns heute von diesem Chor gezeigt wird." Mit dieser Frage ging die ältere Dame aus der Kreisstadt mit den meisten der rund 120 Besucher im voll besetzten Ratssaal des Rathauses in Osterholz-Scharmbeck konform. Die Besucher sollten nicht enttäuscht werden. Der Auftritt des Musical-Chores „Klangfarben” aus Fintel und Vahlde wurde zu einem vollen Erfolg. Zwei Zugaben und lang anhaltender Applaus dokumentierten das deutlich.

In ihrem Auftritt von der Liebe und dem „Drumherum" setzte sich „Klangfarben" unter der musikalischen Leitung von Martina von Ahsen deutlich von den üblichen Konzerten ab. Sprache, Bewegung und Gesang wechselten sich in schöner Regelmäßigkeit ab und sorgten für ständig neue Situationen. Auch die Auswahl der Lieder hätte unterschiedlicher, gleichzeitig aber auch passender, nicht sein können. Dabei ging es um das älteste Thema der Welt - die Liebe. Zum Stück in den 50er Jahren: Marie feiert ihren18. Geburtstag. Dazu werden Freunde eingeladen, die ihr als Geschenke reichlich Schokolade mitbringen. Die aber will sie nicht, sondern einen Mann. „Ich will keine Schokolade" hieß es da in einem alten Song von Trude Herr. Wenig später kommt Jörn, und es funkt. Doch das Schweben auf Wolke sieben ist nur von kurzer Dauer, denn eine andere Frau kommt ins Spiel. „Dat du mien Leevsten bist" gehört da schon der Vergangenheit an, „Du lässt dich gehen" wird intoniert und „Neue Männer braucht das Land“.Mehrfach auch mit englischen Texten, wendet sich das Blatt dann wieder zum Guten und es kommt zu einem Happy End - „ Wochenend und Sonnenschein" kann es da nur heißen. Unbestrittenes Highlight der Aufführung von „Klangfarben" war der Auftritt von Anne Cordes mit dem französischen Lied „Non je ne regrette rien", in dem Abschied vom amourösen Leben genommen wird. Mit ihrer Stimme erinnerte die Sängerin schon bei den ersten Tönen sehr stark an die unvergessene Edith Piaf. Auch in der Zugabe wurde dieses Lied noch einmal intoniert. Der Chor „Klangfarben" sucht weitere Mitstreiter, vor allem Männer. Wer sich informieren möchte, kann das bei Martina von Ahsen unter der Telefonnummer 0 42 68 / 98 26 78 tun. . . . .

Eine klangvolle Nacht der Chöre

aus Rotenburger Kreiszeitung,

Rotenburg (r) - In der Nacht vom 10. auf den 11. September, wird die Rotenburger Stadtkirche wieder einmal zum Konzertsaal. Elf Chöre mit insgesamt 300 Akteuren laden im Rahmen der Rotenburger Kulturowchen zu einem außergwöhnlichen Konzert ein. Auf dem Programm steht traditionelle und moderne, weltliche wie geistliche Chormusik vieler Kulturepochen. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr unter der Gesamtleitung von René Clair und Karl-Heinz Voßmeier inder Stadtkirche.

Zum ersten Mal ist es gelungen, Chöre verschiedener Institutionen und Gruppen in einem gemeinsamen Konzert in Rotenburg zu hören. Das Chortreffen ist damit auch ein Begegnungskonzert. Bei einem Gläschen Wein und Snacks können die Besucher das Konzert in der einzigartigen Umgebung der Rotenburger Stadtkirche genießen. Mitwirkende sind der Mittel- und Oberstufenchor der Scheeßeler Eichenschule, Klangfarben Fintel / Vahlde, der Singkreis Visselhövede, das Vocalensemble Black Sheep, der Chorder Goldenen Brücke Rotenburg, die offene Singgemeinschaft Rotenburg, die Chorgemeinschaft Rotenburg / Kirchwalsede, die Stadtkantorei Rotenburg, die Stimmbande Bothel, der Projektchor des Sängerkreises Rotenburg / Wümm, sowie ein Gemeinschaftschor. Am Ende des Konzertes werden alle Sängerinnen und Sänger mit allen Zuhörerinnen und Zuhörern ein gemeinsames Schlusslied anstimmen.

Offenes Singen

Überraschung zum Geburtstag

aus Rotenburger Kreiszeitung,

Einige Musikinteressierte beim Chor „Klangfarben" / Männergesangverein brachte Ständchen


FINTEL (hr) • Gemeinsames Singen macht Spaß, das bewiesen die Mitglieder des Chores Klangfarben aus Fintel anlässlich ihres zehnten Geburtstages. Die etwa 25 Sängerinnen und Sänger luden jetzt zum offenen Singen ins Heimathaus Fintel ein.

Angefangen hatte alles in den 90er-Jahren mit einer Gitarrengruppe. Daraus bildete sich ein Chor, der 1998 zu einem Verein, dem heutigen Chor „Klangfarben", wurde.Etwa 15 Finteler nahmen jetzt die Gelegenheit wahr, um in die Chorprobe zu schnuppern und sich inspirieren zu lassen. Martina von Ahsen, die den Chor mittlerweile fünf Jahre leitet, begann die Probe jung, dynamisch und temperamentvoll mit Atem-, Entspannungs- und Einsingeübungen. Nach der stimmlichen Eingewöhnung wurde locker gestartet. Man übte zunächst einen unbekannten Kanon bis er saß und „biss" sich gemeinsam mit seiner Singgruppe durch.

Die Überraschung folgte nach weiteren Aufwärmliedern: Die Tür ging auf und hereinspaziert kamen die Mitglieder des Männergesangvereins, die dem Chor „Klangfarben" zum Geburtstag ihre Aufwartung machten. Sie hatten am gleichen Tag ihren Übungsabend, kamen überraschend vorbei und überreichten dem Chor einen kleinen Strauß bunter Melodien. Nach einem kleinen Imbiss und munteren Gesprächen rund um die Musik beendeten die Chormitglieder von „Klangfarben" mit ihren Gästen den Abend. „Es machte mir viel Spaß, mal woanders hineinzuschnuppern", sagte Gisela Loroff. „Ich singe sonst bei den Finteler Deerns. Es war interessant einmal etwas Neues kennen zu lernen“.